metaphorik.de 02/2002

                   

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Susanne Beckmann (2001): Die Grammatik der Metapher. Eine gebrauchstheoretische Untersuchung des metaphorischen Sprechens, Tübingen, Niemeyer, 241 S.

Claudia Polzin-Haumann (c.polzin@uni-bonn.de)

Die aus einer Münsteraner Dissertation hervorgegangene Arbeit von Susanne Beckmann befasst sich mit den Prinzipien und Regelhaftigkeiten, die metaphorischem Sprechen zugrunde liegen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie nicht nur das Verstehen, sondern auch das Bilden von Metaphern adäquat beschrieben werden kann. Die Verfasserin arbeitet hierzu mit einem pragmatischen Modell, das viele Ansätze aus der Sprachphilosophie Ludwig Wittgensteins enthält. Mit ‚Grammatik‘ wird also, Wittgenstein - und nicht der weit verbreiteten strukturalistischen Lesart - folgend, ein handlungstheoretisches Konzept verbunden, das den Gebrauch (vor allem) der Wörter in einer bestimmten Situation zum eigentlichen Anknüpfungspunkt der Analyse macht (S.10-14)[1]. Auf der Grundlage einer solchermaßen gebrauchs- oder auch kommunikationstheoretischen Orientierung werden die Voraussetzungen – Beckmann spricht von ‚kommunikativen Settings‘ (vgl. dazu ausführl. im weiteren Text) – und Verwendungsbedingungen untersucht, die im Bildungs- und Verstehensprozess von Metaphern vorliegen (S.71-146). Das Modell wird schließlich am Beispiel der Metapher Datenautobahn exemplarisch angewendet. An einem Korpus aus Zeitungstexten sollen die verschiedenen Phasen aufgezeigt werden, die die Metapher im Sprachgebrauch gewissermaßen durchläuft: von der Einführung über die Habitualisierung bis zur Konventionalisierung (S.147-189). Allerdings hätte man sich gerade den empirischen Teil, der insgesamt nur etwa 20% des Gesamttextes ausmacht[2], angesichts der Zielsetzung der Untersuchung etwas ausführlicher gewünscht. Von der Verfasserin selbst wird diese Disproportion, die ja auch als Hinweis auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung theoretisch durchaus einleuchtender Konzepte gedeutet werden könnte[3], nicht thematisiert.

Der erste Teil der Arbeit ist der Diskussion wichtiger Begriffe und Theoreme gewidmet. In einem ausführlichen Kapitel entwickelt Beckmann, ausgehend von der Philosophie des sog. ‚Wiener Kreises‘, insbesondere von Wittgenstein, einen der pragmatischen Sprachbetrachtung angemessenen Begriff von ‚Grammatik‘. Die Diskussion, die um Formulierungen wie z.B. ‚Grammatik des Sprachgebrauchs‘ vor allem in der Germanistik entstanden ist, charakterisiert sie zutreffend als im Grunde eine Methodendiskussion, denn „es geht um die Frage, auf welche Phänomene der Regelbegriff angewendet werden darf“ (S.7). Die pragmatisch orientierte Grammatik lehnt die Trennung in einzelne linguistische Teildisziplinen ab und vertritt eine integrative Position, der zufolge Grammatik und Kommunikation in ihrer Interdependenz behandelt werden müssen. Auch das kommunikative Handeln (z.B. Dialoge; vgl. S.16) kann demnach als regelhaft beschrieben werden, allein sind die Regeln dieser Ebene andere als beispielsweise solche im Rahmen der Syntax, weshalb Verstöße gegen sie nicht unbedingt mit einem expliziten Verweis auf ihre Fehlerhaftigkeit geahndet werden (S.17). Die Regelhaftigkeit des Sprachgebrauchs ist eine der Grundannahmen der pragmatischen Grammatik und impliziert eine bestimmte Untersuchungsebene. Nicht die Wort- oder Satzebene wird analysiert; notwendig ist vielmehr die Berücksichtigung „größerer kommunikativer Einheiten wie Sequenz, Handlungsmuster, Sprachspiel etc.“ (S.5). Ob hier der Begriff des Textes bewusst vermieden wird? Denn auch die texlinguistischen Ansätze stimmen bei allen Unterschieden im Detail darin überein, dass wir mit Texten, also mit - unabhängig von ihrer absoluten Größe - komplexen sprachlichen Einheiten kommunizieren[4].

Zentral ist im weiteren für Beckmann die Frage, welche Rolle Regeln bei der Bildung wie beim Verstehen von Metaphern spielen. Der Regelbegriff und sein Status im gebrauchstheoretischen Ansatz werden daher von ihr präzisiert, indem sie ihn gegen verwandte Begriffe wie ‚Naturgesetz‘ (S.20f.), ‚Norm‘ (S.21f.), ‚Konvention‘ (S.22-24) und ‚Regularität‘ (S.24f.) abgrenzt bzw. die Relationen zwischen den verschiedenen Begriffen aufzeigt. Trotz aller Probleme, die beim Definieren und Erfassen von Regeln bestehen (S.25-27), kann der Regelbegriff im vorliegenden Ansatz sinnvoll verwendet werden: „Alle Regeltypen stützen sich auf das Moment der Gebrauchserwartung, das es dem Sprecher ermöglicht, seine kommunikativen Schritte zu planen, und das für den Hörer ein zentrales Mittel zur Herstellung von Kohärenz darstellt“ (S.27).

Das Zusammenspiel aller unterschiedlichen Ebenen angehörenden Regeln wird mit dem Begriff des Handlungsmusters erfasst. Handlungsmuster haben „als ordnungsbildende Ganzheit“ (ebd.) für den Ablauf der Kommunikation eine entscheidende Bedeutung, weil „der Sprecher [...] mit seinen individuellen Zielen auf bestimmte kommunikative Muster und die in ihnen angelegten kommunikativen Zwecke verwiesen [ist]“ (ebd.), wobei Muster durchaus gewisse Unbestimmtheiten enthalten und dem sprachlich Handelnden somit in bestimmtem Umfang Spielraum gewähren können (S.27-32).

Der sich hier abzeichnende Gedanke eines Zusammenspiels von „Regelbefolgung und –variation“ (S.32) wird für die anschließende Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Metapherntheorien genutzt (S.33-69), wobei einleitend der sich aus dem vertretenen methodologischen Standpunkt ergebende Metaphernbegriff entworfen wird (S.33-36)[5]. Dass eine pragmatisch orientierte Grammatik einen spezifischen Metaphernbegriff impliziert, versteht sich von selbst und wird von der Verfasserin durch die eingehende kritische Auseinandersetzung mit wichtigen theoretischen Ansätzen, im Einzelnen dem „‘Abweichungstheorem‘“ (S.37-54), dem „‘Falschheitstheorem‘“ (S.54-63) und dem „Theorem der ‚übertragenen Bedeutung‘“ (S.63-65) untermauert. Erlaubt sei hier die Frage, warum die kognitiven Metapherntheorien ausgespart wurden, die durchaus interessante Diskussionsansätze zur Entstehung und zum Gebrauch von Metaphern geboten hätten[6].

Wie aber funktionieren metaphorisches Sprechen und das Verstehen metaphorischer Äußerungen? Wie wird Sinn konstituiert, wenn Wörter in ungewöhnlichen Kontexten mit spezifischen Bedeutungen verwendet werden? Beckmann beantwortet diese Fragen, indem sie auf den „Sinnverdacht“ (S.71) und das Wissen der Beteiligten um das „Verfahrensmuster“ (S.73; vgl. auch S.71-76) verweist, d.h. jeder Durchschnittssprecher ist imstande, metaphorische Kommunikation zu verstehen, weil er das hinter metaphorischen Äußerungen stehende Verfahren kennt. Die Möglichkeit, dass eine metaphorische Formulierung nicht verstanden wird, sollte man allerdings zumindest nicht ganz ausschließen. Wie die Verfasserin am Beispiel des Textmusters ‚Heiratsgesuch‘ zeigt, bedeuten Muster für die Sprecher eine kommunikative Entlastung[7]; sie sind „das Ergebnis kommunikativer Problemlösungen“ (S.78). Beckmann unterscheidet hier verschiedene Phasen, sog. „kommunikative Settings“ (S.79), die mit je spezifischen Anforderungen und Leistungen für die Beteiligten korrelieren:

„Jede Phase setzt Problemlösungen der vorangegangenen Phasen voraus. Mit jeder Phase ist für die Sprecher ein spezifisches kommunikatives Setting gegeben, das definiert ist durch die unterschiedlichen Gebrauchsbedingungen, die bei der Bildung und Rezeption einer Metapher vorliegen. Die Entwicklung und Etablierung des Verfahrens und die anschließende Konventionalisierung einzelner Metaphern bzw. ganzer Bezugsbereiche von Metaphern läßt sich in sieben Phasen unterteilen. Phase 1 und 2 beziehen sich auf die Etablierung eines kommunikativen Verfahrens (I), Phase 3 bis 5 auf die Konventionalisierung einzelner Metaphern (II), Phase 6 und 7 auf die kommunikative Etablierung metaphorischer Bezugsbereiche (III).“ (ebd.)

Im weiteren beleuchtet die Verfasserin die einzelnen Phasen von 3 bis 7 genauer[8], d.h. sie fragt nach den Gebrauchsbedingungen, die vorliegen, wenn Sprecher neue Metaphern bilden (Phase 3, S.83-135), wenn sie Metaphern wiederholen (Phasen 4 und 5 oder „Habitualisierung“ und „Typisierung“; S.138-143) und wenn sie schließlich durch die Wiederholung ganze Bezugsbereiche in der Kommunikation etablieren (Phasen 6 und 7 oder „Etablierung“ und „Konventionalisierung“; S.144-146).

Diese theoretischen Überlegungen werden abschließend an einem Beispiel aus dem Mediendiskurs konkretisiert. Anhand des metaphorischen Kompositums Datenautobahn soll die Entstehung, die Habitualisierung und die Konventionalisierung gezeigt werden (S.147-189). Nicht ganz unproblematisch ist freilich die Wahl einer Lehnübertragung (aus dem amerikanischen information-highway) und die Annahme, dass „[...] sich das Wort Datenautobahn nicht über die amerikanische Verwendung, sondern parallel dazu etabliert hat [...]“ (S.150), bleibt bis zu einem gewissen Grad spekulativ. Für die Analyse des Umgangs mit dem Kompositum ist dieser Aspekt jedoch sekundär. Wenn Beckmann im Folgenden versucht, anhand der Vergleichstheorie einzelne Komponenten der Metapher zu erklären, wird deutlich, dass dies zumindest bei einigen Eigenschaften durchaus der Fall ist, wenn man den Vergleich nicht zu buchstäblich konzipiert und eher an kognitive Merkmalen anknüpft. Insgesamt ist es aber sicher richtig, dass eine ausschließlich anhand der Vergleichstheorie vorgehende Analyse zu kurz greifen muss (S.153-156). Die weiteren Analysen zeigen, dass bei der Verbreitung und Etablierung des metaphorischen Kompositums sprachexterne und sprachinterne Faktoren zusammenwirken. Der mit dem Ausbau des Internet verbundene technologische Wandel bringt einschneidende soziologische Veränderungen mit sich, z.B. im Hinblick auf die Kommunikationsgewohnheiten und -bedürfnisse, und damit verbunden neue „Handlungsfelder“ (S.157). Neue Lebensformen – neue sprachliche Ausdrucksmittel: eine fast schon triviale Feststellung. Doch daneben gibt es auf sprachlicher Ebene dem Metapherngebrauch förderliche Faktoren. Im Falle der Datenautobahn ist dies etwa die Bezugnahme auf bereits lexikalisierte Elemente desselben – um mit Weinrich zu sprechen – Bildfelds bzw. seine isotopische Fortführung, die auch mit bestimmten Bewertungen einhergeht (S.158-161). Interessanterweise knüpfen die Sprecher sprachlich an den „Autobahn-Diskurs“ (S.158) an, obwohl, wie Beckmann zuvor gezeigt hat, das Fahren auf der realen Autobahn wenig mit dem Benutzen der virtuellen Datenautobahn gemein hat. Auch Analogiebildung fördert die Verbreitung der Metapher (S.161-165). Die Phasen der Etablierung schließlich untersucht die Verfasserin, indem sie die Belege chronologisch nach ihrer Quantität ordnet (vgl. die – etwas schwach reproduzierten – Graphiken S.169f.). Für die Habitualisierungsphase lassen sich Okkurrenzen mit verständnissichernden Erklärungen, z.B. durch Attribuierung, belegen (S.171-173); steigende Frequenz und der Verzicht auf solche Mittel sind wichtige Indikatoren für eine beginnende Konventionalisierung (S.173-177), wie an zahlreichen Belegen demonstriert wird. Schließlich zeigen u.a. die Ausprägung von synonymen Strukturen und die Offenheit für andere Kollokationen, dass die Metapher fest im Sprachgebrauch verankert ist (S.178-187).

Insgesamt stellt – trotz einiger vermeidbarer formaler Schwächen[9] - Die Grammatik der Metapher einen gelungenen Beitrag zur Metapherndiskussion dar. Hervorzuheben ist vor allem der Ansatz, im Rahmen einer kommunikativen Grammatik sprachliches Handeln als Teil komplexerer Handlungsstrukturen aufzufassen. Damit unterstreicht die Verfasserin die „Regelgeleitetheit“ (S.35) metaphorischen sprachlichen Handelns, ohne jedoch den kreativen Aspekt der Metapher in Zweifel zu ziehen. Die Klassifikation in verschiedene ‚kommunikative Settings‘ ermöglicht eine differenzierte Betrachtung verschiedener Phasen des Gebrauchs metaphorischer Sprache, da sie von je spezifischen Kommunikations­konstellationen ausgeht. Die verschiedenen Phasen werden nachvollziehbar empirisch dokumentiert. Eine solche Dokumentation ist gerade für die Untersuchung des Sprachgebrauchs unerläßlich. Hier liegt eindeutig ein methodischer Vorzug dieser Studie gegenüber anderen, z.B. kognitiv orientierten Arbeiten, die ihre durchaus einleuchtenden Beobachtungen (leider) viel zu häufig nicht auf der Grundlage von Korpusanalysen formulieren. Andererseits wurde auch an den Bezügen zu Vergleichs- und zu kognitiven Ansätzen deutlich, dass – wie Beckmann selbst mehrfach betont – eine Annäherung an ein so komplexes Phänomen wie die Metapher immer integrativ vorzugehen hat und nicht eine Theorie ein exklusives und definitives Erklärungspotential besitzt. Das wissenschaftliche Publikum jedenfalls dürfte diese Reise auf der Datenautobahn in die kommunikativ-pragmatischen Dimensionen der Metaphorik zu schätzen wissen – und dem Ausbau des Datennetzes können selbst Ökologen zustimmen...

 

Literatur

Baldauf, Christa (1997): Metapher und Kognition. Grundlagen einer neuen Theorie der Alltagsmetapher, Frankfurt a.M. u.a.

Beaugrande, Robert-Alain de/Dressler, Wolfgang (1981): Einführung in die Textlinguistik, Tübingen.

Lakoff, George/Johnson, Mark (1980): Metaphors we live by, Chicago/London (dt. Übersetzung von Astrid Hildenbrand: Leben in Metaphern, Heidelberg 1998).

Rohrer, Tim (1997): „Conceptual Blending on the Informational Highway: How Metaphorical Inferences Work“, unter http://www.ucaid.edu/abilene/html/faq-general.html [28.2.02]

Vater, Heinz (32001): Einführung in die Textlinguistik. Struktur und Verstehen von Texten, München.

Weinrich, Harald (1976): Sprache in Texten, Stuttgart.

Wittgenstein, Ludwig (ed. 1969): Schriften I. Tractatus logico-philosophicusTagebücher 1914-1916 Philosophische Untersuchungen, Frankfurt a.M. 



[1] Besonders deutlich wird Wittgensteins Orientierung in seiner ‚Gebrauchstheorie der Bedeutung‘ (Philosophische Untersuchungen, bes. § 43).

[2] 42 Seiten bei knapp 200 Seiten Gesamttext; weitere 33 Seiten (S.195-228) nimmt die im Anhang aufgeführte „Materialsammlung“ (d.h. die Korpusbelege aus der Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung und dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel zur Metapher Datenautobahn) ein.

[3] Schriftlich fixierte Belege erlauben grundsätzlich nur einen begrenzten Rückschluss auf  die ‚tatsächlichen‘ Bildungs-, Verwendungs- und Verstehenskonditionen. Linguistische Arbeit ist insofern hermeneutisches ‚Auslegen‘ der Texte. Im gegebenen Fall entsteht zudem der Eindruck, dass die theoretischen Überlegungen sich (implizit) weitgehend auf gesprochenes sprachliches Handeln beziehen (vgl. z.B. die ‚Dialoggrammatik‘ S.16 oder die Terminologie ‚Sprecher‘/‘Hörer‘ S.17, 27, passim).

[4]  Grundlegend hierzu z.B. die Einführungen von de Beaugrande/Dressler (1981) oder Vater (32001).

[5] Dieses Kapitel hätte im Anschluss an die „kritische Sichtung traditioneller Begriffe“ (Kap.3.2., S.36-65), wenn in Kap.3.3. „Die Metapher im Rahmen einer gebrauchtheoretischen Bedeutung“ erläutert wird, einen nachvollziehbareren Platz.

[6] Dieses Erklärungspotential wird im empirischen Teil durchaus genutzt: Bei der konkreten Analyse des Kompositums Datenautobahn wird die Verwendung und Verbreitung von Multimedia-Metaphern (unter anderem) auch mit der Abstraktheit und Komplexität der darzustellenden Prozesse begründet, die den Rückgriff „auf ein Vokabular aus einem anderen, vertrauten Diskurs“ (S.158) begünstigen. Neben dem Verweis auf Baldauf (1995) wäre hier zumindest auch ein Hinweis auf das ‚Standardwerk‘ von Lakoff/Johnson (1980, dt. 1998) sowie auf einen dieser Thematik gewidmeten Aufsatz von Rohrer (1997) angebracht.

[7] Angemerkt sei allerdings, dass es hier nicht nur um sprachliche Phänomene geht: Sprachlichen Mustern entsprechen, wie gerade auch im Fall des ‚Heiratsgesuchs‘, soziale Muster.

[8] Die ersten beiden Phasen sind sprachgeschichtliche Phänomene, die laut Beckmann zumindest derzeit nicht abschließend untersucht werden können.

[9] Beispielsweise fällt zweimal das ungewöhnliche Vorgehen auf, dass in der Gliederung einem Oberpunkt nur ein Unterpunkt zugeordnet ist (3.2.2.1. ohne 3.2.2.2. und 7.2.1. ohne 7.2.2.). Zudem wurde, wie die Verfasserin im Vorwort darlegt, die Arbeit bereits 1997 abgeschlossen, doch erst 2000 publiziert. Dass „neuere Erscheinungen zur Metapherntheorie nur noch vereinzelt berücksichtigt werden [konnten]“, ist mehr als schade, zumal es sich im Ganzen lediglich um einen Titel handelt.

 

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ISSN 1618-2006